Kompetenzen heute & morgen

Revolution - Evolution - rasante Veränderungen, der Umschreibungen für die Veränderungen, denen wir uns in allen Lebensbereichen gegenübersehen, mangelt es nicht, oftmals auch nicht an Dramatik, junge Menschen werden gegen ältere ausgespielt, da letzteren die Kompetenzen fehlen sollten, schließlich sei alles Digitale ja neu.

Das Eine stimmt so wenig wie das Andere, und in allem steckt ein Stückchen Wahrheit. Verbindende unumstößliche Tatsache ist, dass sich unsere Welt in einem Maße verändert, die wir bisher nur in Geschichtsbüchern lesen konnten (Industrialisierung, Einführung des Buchdrucks etc.). Wir haben heute die große Chance und Herausforderung, selbst aktiv mit dabei zu sein und mit zu gestalten an einer Welt, die mit 4.0, smart oder digital beschrieben wird.

Veränderungen solchen Ausmaßes werfen naturgemäß die Frage nach den Kompetenzen auf. Was braucht es an Wissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten?

Der nachfolgende Überblick über Kompetenzen 4.0 stellt einen Orientierungsrahmen dar. Als hoch interaktiver Rahmen, denn wenn auch die tabellarische Grafik eine gewisse Statik symbolisiert, so ist diese Darstellung nur der besseren Lesbarkeit geschuldet. Von der Vorstellung her sollten wir uns jeden einzelnen Kompetenzbegriff verzahnt mit jeweils allen anderen vorstellen.

Ausgangslage: Welt 4.0

Kompetenz-Orientierungsrahmen

Erläuterung neuer Kompetenzbegriffe

Was bedeutet Orientierungsrahmen?
Es wäre vermessen zu behaupten, nur Visionäre und Evangelisten wüssten um das Ausmaß der Veränderungen. Jeder von uns bekommt dies hautnah mit, mal bewusst, mal unbewusst, mal beunruhigt und dann wieder begeistert. Keiner weiß, wohin diese Reise führen wird, und was alles an Veränderung möglich ist und auch kommen wird, lässt sich heute nur ahnen. Aber vorbereiten kann sich jeder, deshalb der Orientierungsrahmen. Dieser zeigt auf, welche Fähigkeiten die bisherigen Veränderungen bereits hervorgelockt haben und was wichtig ist zu können. Der Orientierungsrahmen dient der eigenen Reflektion und persönlichen Standortbestimmung: was kann ich, was möchte ich können, was sollte ich können, wenn ich dieses Ziel erreichen möchte. Proaktiv selbstorganisiert fit machen, weil man weiß, was gefodert werden kann - vielleicht leistet der Orientierungsrahmen seinen Beitrag dazu.

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